Sanatura

Mesotherapie, Falten-und
PRP-Behandlung

Der Einsatzbereich der Mesotherapie ist ausgesprochen vielfältig. Sie ist empfehlenswert bei matter, müder und erschlaffter Haut, oberflächlichen Falten, Raucherhaut, sonnengeschädigter Haut und Präventiv für Patienten aus Regionen mit hoher Luftverschmutzung.

Ästhetikmedizin und Mesotherapie.

Die Methodiken der Mesotherapie können ohne Skalpell oder Botox das Altern natürlich vorbeugen. Die neuen Anti-Aging Verfahren sind zudem sehr schonend, sowie auch nachhaltig wirksam. Ca. 40 Jahre vor der Entdeckung von Marx hatte in Frankreich der Arzt Michel Pistor (1924–2003) mit der Mesotherapie ein minimalinvasives Behandlungsverfahren entwickelt. In der Mesotherapie werden gering dosierte und individuell zusammengestellte Wirkstoffe mit kurzen, feinen Nadeln in die Haut oder den subkutanen Bereich am jeweils zu behandelnden Ort verabreicht. Durch die lokale Anwendung haben Patienten den großen Vorteil, dass viele Wirkstoffe nicht den Weg über den Blutkreislauf nehmen und somit kaum Nebenwirkungen auslösen. Das macht die Mesotherapie zu einem besonders schonenden Verfahren. Die Mesotherapie kann im präventiven Bereich für Pollenallergien, Atemwegsinfekten oder sogar Asthma vorbeugend wirken und erweist sich zudem als sehr wirksam bei der Rauchentwöhnung. Mit unterschiedlichen Injektionstechniken steuert der Arzt oder Heilpraktiker, wie schnell die Wirkstoffe im Gewebe verteilt werden und wie lange sie dort verweilen.
Die Injektionen erfolgen dabei direkt dort, wo die Symptome auftreten. Hier regen die verabreichten Wirkstoffe und die Nadelung das periphere Nervensystem an und können durch dessen Verbindungen mit Gehirn, endokrinem System und Immunsystem systemisch wirken. So lässt sich auch bei chronischen Beschwerden eine Verbesserung oder gar ein Abklingen der Symptome und der zugrunde liegenden Erkrankung erzielen.Die Wirkstoffe werden je nach Indikation unterschiedlich vor der Anwendung individuell zusammengemischt. Hierbei kommen wahlweise Allopathika, Homöopathika, Phytopharmaka, Oligoelemente, Organ-, Enzym- oder Vitaminpräparate zum Einsatz, wobei in der Regel nicht mehr als vier verschiedene Wirkstoffe kombiniert werden. Die Injektionen verursachen kaum Schmerzen, da die verwendeten kurzen Kanülen sehr dünn sind und über einen schmerzreduzierenden Schliff verfügen.
Anwendung findet die Mesotherapie im kurativen Bereich unter anderem bei der Behandlung von Durchblutungs- und Wundheilungsproblemen, rheumatischen Erkrankungen, Arthrosen, Kalkschulter, Sportverletzungen und Überlastungsschäden, chronischen Infekten, Abwehrschwäche, Stress, Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, Alterssichtigkeit sowie in der Gynäkologie und der Zahnmedizin.

Die Vorzüge der Mesotherapie
  • Patienten erhalten individuell zusammengestellte und abgestimmte Wirkstoffe
  • Von diesen genügen bereits kleinste Mengen, da die Behandlung direkt am Ort der Beschwerde erfolgt
  • Gleichzeitig werden auf diese Weise sonst mögliche Nebenwirkungen vermieden
  • Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten, weshalb für lang anhaltende Effekte oft nur wenige Sitzungen genügen
Termin

Wie PRP Behandlungen Falten und Altern vorbeugen.

Die PRP-Behandlung (PRP = Plättchenreiches Plasma) ist eine besondere Form der aus der Naturheilkunde altbekannten Eigenbluttherapie. Dabei wird aus körpereigenem Blut plättchenreiches Plasma gewonnen und in die Haut bzw. das Subkutangewebe gespritzt. In den Plättchen sind zahlreiche Wachstumsfaktoren enthalten, die der Zellerneuerung dienen, wodurch die PRP-Behandlung ihr regeneratives Potenzial gewinnt. PRP kann allein in Mikroinjektionstechnik oder auch in Kombination mit Mesotherapie- Wirkstoffen (natürliche Wirkstoffe, homöopathische Mittel, Mineralstoffe, Vitamine und klassische Arzneien) appliziert werden.
Es ist ein altbewährtes naturheilkundliches Prinzip, auf dem die Eigenbluttherapie beruht: Eine kleine Menge von bis zu 5 ml Blut wird aus der Armvene des Patienten entnommen, kann aufbereitet und / oder angereichert werden, um dann erneut, meist intramuskulär, injiziert zu werden. An der Injektionsstelle entsteht ein Hämatom, das autologe Blut wird vom eigenen Organismus als Fremdkörper wahrgenommen und löst eine Reaktion aus, welche die gesamte körpereigene Abwehr stimulieren soll. Damit zählt die Eigenbluttherapie zu den unspezifischen Reiztherapien oder Umstimmungsmethoden, die vor allem bei Abwehrschwäche, Infektionen und Erschöpfungszuständen zum Einsatz kommen.
Als weitere Anwendungsgebiete gelten Allergien wie z. B. Heuschnupfen, Asthma, Blutbildungs- und Durchblutungsstörungen, Ekzeme, Mykosen, Neurodermitis, Rheuma und Wechseljahresbeschwerden. Das injizierte Eigenblut bzw. die damit ausgelöste Immunreaktion wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus.